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Montag, 18. Januar 2010

Neulich am Münchener Hauptbahnhof

Ein Schaufenster des FC-Bayern-Fanshops am vergangenen Freitagnachmittag.

Da hat man sich einerseits "nicht an gewisse Regeln gehalten", ist aber andererseits nach wie vor gut genug, um Geld in die Kasse eines Klubs zu spülen, dem man inzwischen gar nicht mehr angehört. Aber gut, angeblich bezahlt der FC Bayern Luca Toni sogar dafür, dass er nun Tore für den AS Rom schießt. Da gilt es die Fanartikel-Kuh möglichst lange zu melken.

Wo sind eigentlich die Ottl- und Breno-Schaufenster?

Montag, 27. April 2009

Der Weg zur Schale

Am Tag der großen Trainerentlassung beschäftigt mich eine ganz andere Frage: Kann der BVB seine Siegesserie fortsetzen? Und wenn ja, wohin könnte das führen?

Zum Glück bietet ‘kicker online’ so einen lustigen Spieltagsrechner an, bei dem man sämtliche Bundesligaspiele tippen kann und dabei sofort angezeigt bekommt, welche Auswirkungen jedes einzelne Tor auf die Tabelle hat. Und genau das habe ich heute mal gemacht, ich habe also die restlichen fünf Spieltage der Saison 2008/09 komplett getippt, insgesamt 45 Spiele. Hier also nun meine Vorhersage:

Am 30. Spieltag spielt die Borussia in Frankfurt. Ich werde das Spiel mit Freunden (allesamt Eintracht-Fans) im Stadion verfolgen und hoffe daher noch stärker als sonst auf einen Sieg des BVB. Meine Hoffnungen werden (über-)erfüllt, Schwarzgelb landet einen Kantersieg. Schalke ist der Auswärtssieg in München nicht bekommen, sie kassieren eine Heimniederlage gegen Leverkusen. Die Bayern feiern unter ihrem neuen Trainer den erhofften Befreiungsschlag und Wolfsburg kann schon wieder nicht gewinnen.

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Die Schalker wurden also endlich überholt, weiter geht’s zu Spieltag Nr. 31. Dortmund feiert einen ungefährdeten Heimsieg gegen den KSC, der beweist, dass die Mannschaft des BVB gefestigt ist und sich von einem Abstiegskandidaten nicht die Chance auf die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb nehmen lässt. Bei den Bayern ist die Aufbruchstimmung dagegen gleich wieder dahin, da sich die “tollen Cottbuser” (O-Ton Uli Hoeneß) im Stadion der Freundschaft besonders kraftvoll gegen den drohenden Abstieg wehren. Stuttgart unterstreicht seine Ambitionen auf den Titel indem Tabellenführer Wolfsburg deutlich geschlagen wird und Werder Bremen gewinnt mal wieder gegen den HSV.

31

Am 32. Spieltag fügt der BVB den Wolfsburgern ihre erste Heimniederlage der Saison zu und macht damit deutlich, dass man inzwischen zu den Spitzenteams der Liga gehört. Wolfsburg hat jetzt dreimal in Folge nicht gewonnen und Felix Magath betont, dass für seinen VfL die Meisterschaft sowieso nie das Ziel gewesen sei. Die Bayern gewinnen – wie immer eigentlich – ihr Heimspiel gegen Leverkusen und übernehmen damit die Tabellenführung. In München verdichten sich derweil die Gerüchte, dass Jupp Heynckes im Falle des Titelgewinns Trainer bleiben soll. Stuttgart erleidet auf Schalke einen herben Dämpfer und in Mönchengladbach verliert man sämtliche Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Gegen die “tollen Cottbuser” ist einfach nichts zu machen.

32

Der vorletzte Spieltag stellt die Reihenfolge an der Tabellenspitze nochmal auf den Kopf. Borussia Dortmund erzittert sich ein 1:0 gegen die vom Abstieg bedrohten Bielefelder, die in dem Spiel zwar alles probieren, aber außer der Latte des Dortmunder Tores nichts weiter treffen. Wolfsburg meldet sich durch einen spektakulären Erfolg im Niedersachsenderby wieder zurück – nachdem niemand mehr mit dem VfL gerechnet hatte, spielen Grafite, Dzeko und Misimovic plötzlich wieder ganz groß auf. In Stuttgart werden Erinnerungen an den Mai 2007 wach, man schlägt Cottbus zuhause erneut 2:1. Der HSV beweist gegen Köln, dass er die Saison noch nicht abgehakt hat und Werder Bremen produziert mal wieder eins dieser völlig absurden Ergebnisse, indem der hilflose KSC gnadenlos überrollt wird.

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Somit haben vor dem letzten Spieltag noch fünf Mannschaften die Chance Deutscher Meister zu werden: Wolfsburg, Dortmund und Stuttgart liegen punktgleich vorne, München und Hamburg folgen mit einem Punkt bzw. zwei Punkten Abstand. In Berlin sind nach dem 1:1 gegen Schalke am 33. Spieltag endgültig alle Titelträume geplatzt, da am letzten Spieltag die Bayern auf den VfB treffen.

Der 16. Mai 2009 wird in die Geschichte der Fußball-Bundesliga eingehen. Fünf Teams können noch den Titel gewinnen, das gab es noch nie! Die DFL stellt diese Konstellation vor logistische Probleme, schließlich muss in vier Stadien eine Meisterschale für den endgültigen Sieger bereitstehen. Gemeinsam mit dem DFB und den beteiligten Vereinen wird beschlossen, dass das Original in Wolfsburg bereitgehalten wird, schließlich hat der VfL als Tabellenführer die rechnerisch besten Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft. In München steht das vereinseigene Duplikat der Bayern bereit, notfalls auch für den VfB. Die Hamburger würden im Falle des Titelgewinns zunächst das Duplikat des DFB überreicht bekommen. DFB-Präsident Zwanziger trägt vor dem Spiel die Schale persönlich in der Otto-Fleck-Schneise auf dem Weg ins Waldstadion spazieren. Die Dortmunder bringen ihre eigene Kopie mit nach Mönchengladbach, allerdings besteht Jürgen Klopp darauf, dass die Schale nicht zusammen mit der Mannschaft im Bus transportiert wird.

Der 34. Spieltag verläuft chaotisch. Wolfsburg verspielt eine frühe 2:0-Führung gegen die ihrerseits vogelwild agierenden Bremer. Mitte der zweiten Halbzeit steht es 4:2 für Werder, die VfL-Fans sind fassungslos. In Mönchengladbach steht es recht lange 2:2. Zwar konnte die frühe Führung der falschen Borussia postwendend ausgeglichen werden, aber ab der 65. Minute steht es eben 2:2 und in den letzten zehn Minuten gelingt beiden Mannschaften gar nichts mehr, die Schwarzgelben sind wie gelähmt. Alles spricht also für die Bayern, die seit der 55. Spielminute komfortabel mit 2:0 führen und somit einen Punkt mehr als die punktgleichen Dortmunder und Hamburger – die ihrerseits ein ungefährdetes 2:0 bei der Eintracht erzielen – auf dem Konto hätten. Allerdings gelingt dem VfB rund zehn Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer, das Spiel scheint zu kippen. Tatsächlich fällt keine fünf Minuten später der Ausgleich. Gomez, immer wieder dieser Gomez! In diesem Moment liegt plötzlich der BVB ganz vorne, der seinerseits aber schon lange keinen vernünftigen Angriff mehr zustande bekommt. Die Bayern erwachen wieder aus ihrer Lethargie, drängen auf den erneuten Führungstreffer. Die Stuttgarter halten allerdings dagegen, denn sie wissen genau: Machen sie hier das dritte Tor, heißt der Deutsche Meister VfB Stuttgart! Das Spiel ist nun vollkommen offen, währenddessen in Wolfsburg noch einmal Hoffnung aufkeimt, da der VfL auf 3:4 herangekommen ist.

17:18 Uhr: Das Spiel in Frankfurt ist beendet, in Wolfsburg und Mönchengladbach läuft jeweils die Nachspielzeit. Die Hamburger Spieler rennen sofort an den Spielfeldrand und wollen von den Reportern wissen, wie es in den anderen Stadien steht. Als nächstes endet die Partie in Mönchengladbach. Endstand: 2:2. Die Dortmunder, die zuletzt neun Spiele in Folge gewinnen konnten, spielen heute nur Unentschieden. Damit liegt man zwar vor dem HSV, aber was machen Bayern und Stuttgart? Banges Warten.

In Wolfsburg ist um 17:21 Uhr auch endlich Schluss. Am Ende trennen sich die beiden offensivstärksten Mannschaften der Saison 3:4. Damit wäre Wolfsburg nur Fünfter. Selbst wenn es in München doch noch einen Sieger geben sollte, wäre für den VfL maximal Platz vier drin, die Meisterschaft ist passé. Zur gleichen Zeit hat in Mönchengladbach Klopp alle seine Spieler in der Mannschaftskabine versammelt, hektisch winkt er alle Akteure herbei. Man weiß, dass das Spiel in München noch läuft und man möchte auf keinen Fall so dumm dastehen wie die Schalker acht Jahre zuvor.

Die vierte Minute der Nachspielzeit hat in München gerade begonnen, als der Schiedsrichter endlich abpfeift. 2:2. Dortmund ist Meister!

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Während die Bayern-Spieler entweder noch auf den Schiedsrichter einreden, oder aber schon auf dem Weg in die Katakomben des Stadions sind, blicken die Stuttgarter sofort hoch zur Anzeigetafel oder rennen zu Auswechselbank. Sie kennen die anderen Spielstände nicht, sie hoffen, dass das Unentschieden vielleicht doch zum Gewinn der Meisterschaft gereicht haben könnte.

Auf den Bildschirmen der Fernsehreporter am Spielfeldrand sind aber zu diesem Zeitpunkt schon die feiernden BVB-Fans in Mönchengladbach zu sehen. Enttäuschung also auch bei den Kickern des VfB, als sie sehen, wie die Dortmunder Spieler völlig enthemmt zurück aufs Spielfeld rennen. Sekt- und Bierduschen wohin man schaut, wildfremde Menschen liegen sich in den Armen. Der BVB hat es geschafft.

Samstag, 13. Dezember 2008

Das Gaudium

Ach hätte ich doch nur die gleiche humanistische Bildung wie Fritz von Thurn und Taxis genossen! Zwar besuchte ich neun lange Jahre ein alt- und mittelsprachliches Gymnasium und verließ es schließlich auch mit dem Abitur in der Tasche, aber um Latein und Altgriechisch konnte ich mich zugunsten der gegenwärtig zumeist etwas nützlicheren Fremdsprachen Englisch und Französisch herumdrücken. Aber heute hätte ich beim Verfolgen des Spiels VfB Stuttgart gegen Bayern München auf Premiere mein rudimentäres Französisch gerne für die eine oder andere Lateinvokabel eingetauscht, weil dann hätte ich den Live-Kommentar von FvTuT (a.k.a. Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar Prinz von Thurn und Taxis, kurz FLIJMLBPvTuT) vielleicht häufiger verstanden als dies der Fall war. Eingeschüchtert von FvTuTs intellektueller Überlegenheit mir gegenüber ließ das Niveau meiner Aufmerksamkeit auch während der zweiten Halbzeit des Spiels deutlich nach - anders ist es nicht zu erklären, warum ich den genauen Zusammenhang nicht mehr erinnere, in dem FvTuT folgenden (Halb-)Satz sagte: "..., nicht so sehr zum Gaudium des Publikums."

Wie bitte? Was war das? Gaudium? Was heißt das? Und welches Publikum meint FvTuT a.k.a. FLIJMLBPvTuT überhaupt? Vielleicht ja das Publikum, welches die Leute vom Fernsehen so gerne da "abholen" wollen, wo dieses sich eben aufhält - was auch immer das nun bedeuten mag.

Wie auch immer. Gaudium also. Laut Meyers Online Lexikon ist dieses Wort lateinisch und bedeutet: "großer Spaß, Belustigung, Vergnügen." Okay, hätte man draufkommen können. Mordsgaudi, Wahnsinnsgaudi, Riesengaudi - alles schon mal irgendwo gehört. Im Zweifelsfall von irgendwelchen bayrischen Menschen in der ARD.

Ich fasse also zusammen: FvTuT verwendet in seinem Kommentar eines Bundesligaspiels auf dem privaten Pay-TV-Kanal Premiere die lateinische Vokabel Gaudium. Die Gerd Rubenbauers und Florian Silbereisens dieser Welt verwenden in ihren Moderationen sinnbefreiter Unterhaltungssendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die bayrische Gute-Laune-Vokabeln Mordsgaudi, Wahnsinnsgaudi und Riesengaudi. Wenn ich nun den genannten Kommentatoren bzw. Moderatoren unterstelle, dass sie ihr Publikum tatsächlich "abholen", also auf ihre Zuschauer zugehen, ihnen entgegenkommen, dann frage ich mich, wo sich dieses häufig zitierte Unterschichtenfernsehen denn nun befindet.

An diesem Punkt breche dieses Gedankenspiel am besten ab und wende mich dem für mich größten Gaudium des 17. Spieltags zu. Und das lieferte der Karlsruher Torwart Markus Miller, der nach dem unglücklichen 0:4 seiner Mannschaft bei Hertha BSC folgendes Bonmot (ha, da machen sich die fünf Jahre Französisch-Unterricht doch mal bezahlt!) ins Premiere-Mikrofon sprach: "Das müssen wir jetzt erst alles, äh, analysieren - und dann vergessen." Recht hat er! Als moderner Fußballprofi analysiert man nämlich pflichtschuldig so ziemlich alles. Aber als gestandener Fußballprofi weiß Miller natürlich auch, dass er diese bittere Niederlage - ebenso wie praktisch die gesamte Hinrunde des KSC - am besten möglichst schnell vergessen sollte, wenn er irgendwann mal wieder gute Laune bei irgend etwas empfinden möchte.

Was mich zum Aufstellen folgender These verleitet: Nur nach gründlicher Analyse des Geschehens und anschließender Amnesie ist das Gaudium wieder möglich.

Stuttgarts Stürmer Mario Gomez, um wieder einen Bogen zum Ausgangspunkt dieses Textes zu spannen, formulierte vor gut einem Jahr in einer ähnlich unbefriedigenden Situation mehr in der Tradition des gestandenen Fußballers, indem er sagte: "Vielleicht hilft nur noch saufen." Wahrscheinlich meinte Miller irgendwie dasselbe.

Was Christoph Dabrowski nach dem 1:2 des VfL Bochums gegen den 1. FC Köln meinte - um zu einem weiteren Gaudium dieses Spieltags zu kommen - ist dagegen leicht zu erahnen. Der Bochumer Mittelfeldspieler sagte nämlich zum Zustandekommen der Bochumer Niederlage dies: "Das zieht sich schon durch die ganze Hinrunde wie ein seidener Faden."

Wie ein seidener Faden zieht sich auch die Art und Weise der Berliner Siege durch die bisherige Bundesligasaison: unspektakulär, oftmals unansehnlich, aber dafür extrem diszipliniert und effizient. Man könnte auch sagen, dass in Berlin ein Catenaccio franko-schweizerischer Prägung Einzug gehalten hat. Weshalb ich mir auch nicht mehr sicher bin, ob der Trainer dort nun Lucien Favre heißt oder in Wahrheit nicht doch Luciano Favretti.

Letzteres wäre eigentlich auch ein viel passenderer Name für Herthas Maskottchen Herthinho, denn brasilianisch ist an der Spielweise der Berliner nämlich überhaupt nichts. Außerdem wäre es meiner Meinung nach mal an der Zeit, dass die Maskottchen in der Fußball-Bundesliga anstatt der zumeist zweisilbigen Fantasienamen wie Fritzle, Emma, Berni oder Dino anständige Vor- und Zunamen erhalten. Dann wären sie vielleicht auch ein echtes Gaudium für ihr Publikum.

Montag, 8. Dezember 2008

Real 2 Real

Real Madrid ist so eine unfassbar beknackte Gurkentruppe, da fehlen einem echt langsam die Worte. Verteidigt wird grundsätzlich nicht und das Angriffsspiel besteht ausschließlich aus chaotischen Einzelaktionen, die aufgrund der individuellen Klasse einiger Spieler zwar immer wieder zu Torchancen führen, aber letztlich keinem erkennbaren Konzept zugrundelegen. Diese unbegreifliche Sorglosigkeit (ein wirklich passendes Wort fällt mir dafür leider nicht ein), welches das gesamte Spiel Reals auf sämtlichen Ebenen kennzeichnet, ist für einen in Deutschland sozialisierten Fußballfan im Grunde unerträglich. Umso unglaublicher wird das ganze erst recht, wenn man bedenkt, dass der aktuelle Trainer ein Deutscher ist und sein Vorgänger Capello ein sog. "Disziplinfanatiker" war - was immer das auch bedeuten mag, aber nun gut. Dazu kommt der Umstand, dass kein Spieler im Kader Reals offenbar über 1,60 m groß ist (außer Metzelder - aber kann man den eigentlich noch mitzählen?) und/oder über die Fähigkeit verfügt hohe Bälle, die quer durch den eigenen Strafraum fliegen, sicher und humorlos zu entschärfen.

Ich stelle folgende, absolut ernstgemeinte Behauptung auf: Spieler wie z.B. Marcel Maltritz, Frank Fahrenhorst oder sogar ein reaktivierter Christian Wörns würden eine hundertprozentige Qualitätssteigerung für Madrids Abwehr bedeuten. Warum sich Madrids Sportdirektoren nicht längst um nicht besonders glanzvolle, aber dafür äußerst solide Abwehrspieler wie z.B. Per Mertesacker oder Arne Friedrich bemüht haben (um jetzt mal zwei Beispiele aus der Bundesliga zu nennen), zwei Spieler also, die seit Jahren national wie international ihr Können unter Beweis stellen und zusammen wohl nicht halb so viel kosten würden wie Klaas Jan Huntelaar vor ein paar Tagen, wird wohl auf ewig ihr Geheimnis bleiben.

Nachdem ich gestern Barcas 4:0 gegen Valencia und vorhin Reals 3:4 gegen Sevilla gesehen habe, sage ich für el classico nächsten Samstag einen 12:0-Sieg für Barcelona voraus. Es bleibt letztlich bei bloß 12 Toren für Barca, da Messi nur zwei seiner siebzehn Großchanchen nutzt und sich Henry (zu) gnädig zeigt, indem er bei jeder sich (nicht) bietenden Situation versucht Bojan und Hleb in Szene zu setzen, um sich für deren Torvorlagen aus dem Valencia-Spiel zu bedanken.

Ansonsten bleibt festzuhalten: Die Last-Minute-Siege Bayerns (gegen Hoffenheim) und ManUniteds (gegen Sunderland) hatten nichts mit Glück zu tun, sondern waren verdient und konnten eigentlich niemanden - auch in dieser Form - überraschen. Fußball ist so. Meistens. Und das ist gut so.