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Montag, 11. Mai 2009

Spitzenreiter, hey, hey!

Der 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga hätte aus meiner Sicht kaum besser laufen können.  Der BVB hat gewonnen und ist damit am HSV, der mal wieder gegen Bremen verlor, vorbeigezogen. Zudem dürfte die Frage, wer heuer die Nummer eins im Pott ist, durch die Niederlage der Blauen endgültig beantwortet sein. (Mir ist die ungewohnte Kombination des Wortes “heuer” in einem Satz mit “Pott”, also Ruhrgebiet, übrigens vollkommen bewusst. Ich bin weder im Pott aufgewachsen, noch komme ich aus Österreich. Aber “heuer” ist so ein praktisches Wort, dass ich es an dieser Stelle etwas kultivieren möchte.) Auch wenn ich zu Zeiten der nicht enden wollenden Unentschieden noch betont hatte, dass mir die diesjährige Ruhrgebietsmeisterschaft relativ wenig bedeutet, so haben sich seitdem doch zwei wesentliche Faktoren geändert:

  1. Der BVB hat Bochum geschlagen und damit wenigstens einen Sieg (neben drei Unentschieden) gegen seine Nachbarn errungen.
  2. Nach sieben Siegen in Serie (übrigens Vereinsrekord) bin ich als BVB-Fan gierig geworden und will daher möglichst alles gewinnen. Das heißt konkret: Nachdem die Ruhrgebietsmeisterschaft entschieden scheint, wollen alle Schwarzgelben jetzt auch wissen, was in der Deutschen Meisterschaft noch für sie drin ist.

Ich persönlich habe Platz eins noch nicht ganz abgeschrieben – weder für den BVB in der Bundesliga noch für mich in meiner Comunio-Liga (dazu später mehr). Ein Sieg gegen Wolfsburg – vor der Magath-Ära beim VfL für Borussia Dortmund ein ganz üblicher Vorgang – käme da sehr gelegen. Aber damals spielte auch noch ein gewisser Ebi Smolarek für den BVB. Und der Pole aus Rotterdam traf bekanntlich immer in Spielen gegen Wolfsburg. Seit Smolarek kein Borusse mehr ist, konnte gegen die Wölfe nicht mehr gewonnen werden. Angesichts der Tatsache, dass Racing Santander die Ablösesumme für Smolarek offenbar nach wie vor nicht bezahlt hat (was die Spanier nicht davon abhielt, Ebi zwischenzeitlich nach Bolton zu verleihen, wo dieser auch nicht so recht zum Zuge kommt), wäre es vielleicht eine Überlegung wert, Smolarek morgen Abend nach Wolfsburg einfliegen zu lassen.

Unabhängig vom Ausgang des Wolfsburg-Spiels und dem Rest der Saison bin ich aber bereits jetzt sehr, sehr zufrieden mit der Entwicklung, die Borussia Dortmund unter Jürgen Klopp genommen hat. Es wird wesentlich besserer Fußball gespielt als in den letzten Jahren, was letztlich auch zu mehr Siegen, weniger Niederlagen, viel weniger Gegentoren und zu solch beeindruckenden Serien wie – bis jetzt – sieben Siegen in Folge führt. Das allein führt schon dazu, dass Thomas Doll unendlich weit weg zu sein scheint, da muss man die Interviews von Klopp und Doll gar nicht erst zum Vergleich heranziehen.

So, zum Abschluss des heutigen Eintrags noch ein kleiner Ausflug in die Welt der Online-Fußballmanager-Spiele. In meiner Comunio-Liga renne ich schon die ganze Saison dem Krösus und Liga-Chef namens “Kannibaleus” hinterher. Nachdem mir bereits in der vorangegangenen Saison auf der Zielgeraden der Meisterschaft die Luft ausgegangen war, muss heuer der Titel her. Gestern, drei Spieltage vor Schluss, habe ich, “Mauri der Autoverschieber”, endlich die Tabellenführung übernommen! Und ich sag’ Euch, den Platz gebe ich nicht mehr her!

screenshot_comunio_31_blog

Donnerstag, 7. Mai 2009

Neues von Kappa

Zwischendurch ein paar Neuigkeiten zum Thema "neues BVB-Trikot". Thomas Blick, Marketing-Leiter bei Kappa, hat den 'Ruhr Nachrichten' ein Interview gegeben, in dem er u.a. durchblicken lässt, dass es neben jeweils einem Heim- und Auswärtstrikot wohl auch ein sog. drittes Trikot sowie eins zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins geben wird. Zudem wollen die RN in Erfahrung gebracht haben, dass das neue Heimtrikot knapp 70 Euro kosten soll.

D.h., dass drei meiner vier Wünsche wohl schon mal nicht in Erfüllung gehen werden. Schade eigentlich. Aber warten wir's mal ab. Immerhin wird das Heimtrikot wenigstens gelb sein.

Kleine Randnotiz: Die Tatsache, dass bei Kappa über Klopps mögliches Outfit diskutiert wird, deutet auf Ende der Beziehung zwischen Klopp und Nike hin.

Montag, 27. April 2009

Der Weg zur Schale

Am Tag der großen Trainerentlassung beschäftigt mich eine ganz andere Frage: Kann der BVB seine Siegesserie fortsetzen? Und wenn ja, wohin könnte das führen?

Zum Glück bietet ‘kicker online’ so einen lustigen Spieltagsrechner an, bei dem man sämtliche Bundesligaspiele tippen kann und dabei sofort angezeigt bekommt, welche Auswirkungen jedes einzelne Tor auf die Tabelle hat. Und genau das habe ich heute mal gemacht, ich habe also die restlichen fünf Spieltage der Saison 2008/09 komplett getippt, insgesamt 45 Spiele. Hier also nun meine Vorhersage:

Am 30. Spieltag spielt die Borussia in Frankfurt. Ich werde das Spiel mit Freunden (allesamt Eintracht-Fans) im Stadion verfolgen und hoffe daher noch stärker als sonst auf einen Sieg des BVB. Meine Hoffnungen werden (über-)erfüllt, Schwarzgelb landet einen Kantersieg. Schalke ist der Auswärtssieg in München nicht bekommen, sie kassieren eine Heimniederlage gegen Leverkusen. Die Bayern feiern unter ihrem neuen Trainer den erhofften Befreiungsschlag und Wolfsburg kann schon wieder nicht gewinnen.

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Die Schalker wurden also endlich überholt, weiter geht’s zu Spieltag Nr. 31. Dortmund feiert einen ungefährdeten Heimsieg gegen den KSC, der beweist, dass die Mannschaft des BVB gefestigt ist und sich von einem Abstiegskandidaten nicht die Chance auf die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb nehmen lässt. Bei den Bayern ist die Aufbruchstimmung dagegen gleich wieder dahin, da sich die “tollen Cottbuser” (O-Ton Uli Hoeneß) im Stadion der Freundschaft besonders kraftvoll gegen den drohenden Abstieg wehren. Stuttgart unterstreicht seine Ambitionen auf den Titel indem Tabellenführer Wolfsburg deutlich geschlagen wird und Werder Bremen gewinnt mal wieder gegen den HSV.

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Am 32. Spieltag fügt der BVB den Wolfsburgern ihre erste Heimniederlage der Saison zu und macht damit deutlich, dass man inzwischen zu den Spitzenteams der Liga gehört. Wolfsburg hat jetzt dreimal in Folge nicht gewonnen und Felix Magath betont, dass für seinen VfL die Meisterschaft sowieso nie das Ziel gewesen sei. Die Bayern gewinnen – wie immer eigentlich – ihr Heimspiel gegen Leverkusen und übernehmen damit die Tabellenführung. In München verdichten sich derweil die Gerüchte, dass Jupp Heynckes im Falle des Titelgewinns Trainer bleiben soll. Stuttgart erleidet auf Schalke einen herben Dämpfer und in Mönchengladbach verliert man sämtliche Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Gegen die “tollen Cottbuser” ist einfach nichts zu machen.

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Der vorletzte Spieltag stellt die Reihenfolge an der Tabellenspitze nochmal auf den Kopf. Borussia Dortmund erzittert sich ein 1:0 gegen die vom Abstieg bedrohten Bielefelder, die in dem Spiel zwar alles probieren, aber außer der Latte des Dortmunder Tores nichts weiter treffen. Wolfsburg meldet sich durch einen spektakulären Erfolg im Niedersachsenderby wieder zurück – nachdem niemand mehr mit dem VfL gerechnet hatte, spielen Grafite, Dzeko und Misimovic plötzlich wieder ganz groß auf. In Stuttgart werden Erinnerungen an den Mai 2007 wach, man schlägt Cottbus zuhause erneut 2:1. Der HSV beweist gegen Köln, dass er die Saison noch nicht abgehakt hat und Werder Bremen produziert mal wieder eins dieser völlig absurden Ergebnisse, indem der hilflose KSC gnadenlos überrollt wird.

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Somit haben vor dem letzten Spieltag noch fünf Mannschaften die Chance Deutscher Meister zu werden: Wolfsburg, Dortmund und Stuttgart liegen punktgleich vorne, München und Hamburg folgen mit einem Punkt bzw. zwei Punkten Abstand. In Berlin sind nach dem 1:1 gegen Schalke am 33. Spieltag endgültig alle Titelträume geplatzt, da am letzten Spieltag die Bayern auf den VfB treffen.

Der 16. Mai 2009 wird in die Geschichte der Fußball-Bundesliga eingehen. Fünf Teams können noch den Titel gewinnen, das gab es noch nie! Die DFL stellt diese Konstellation vor logistische Probleme, schließlich muss in vier Stadien eine Meisterschale für den endgültigen Sieger bereitstehen. Gemeinsam mit dem DFB und den beteiligten Vereinen wird beschlossen, dass das Original in Wolfsburg bereitgehalten wird, schließlich hat der VfL als Tabellenführer die rechnerisch besten Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft. In München steht das vereinseigene Duplikat der Bayern bereit, notfalls auch für den VfB. Die Hamburger würden im Falle des Titelgewinns zunächst das Duplikat des DFB überreicht bekommen. DFB-Präsident Zwanziger trägt vor dem Spiel die Schale persönlich in der Otto-Fleck-Schneise auf dem Weg ins Waldstadion spazieren. Die Dortmunder bringen ihre eigene Kopie mit nach Mönchengladbach, allerdings besteht Jürgen Klopp darauf, dass die Schale nicht zusammen mit der Mannschaft im Bus transportiert wird.

Der 34. Spieltag verläuft chaotisch. Wolfsburg verspielt eine frühe 2:0-Führung gegen die ihrerseits vogelwild agierenden Bremer. Mitte der zweiten Halbzeit steht es 4:2 für Werder, die VfL-Fans sind fassungslos. In Mönchengladbach steht es recht lange 2:2. Zwar konnte die frühe Führung der falschen Borussia postwendend ausgeglichen werden, aber ab der 65. Minute steht es eben 2:2 und in den letzten zehn Minuten gelingt beiden Mannschaften gar nichts mehr, die Schwarzgelben sind wie gelähmt. Alles spricht also für die Bayern, die seit der 55. Spielminute komfortabel mit 2:0 führen und somit einen Punkt mehr als die punktgleichen Dortmunder und Hamburger – die ihrerseits ein ungefährdetes 2:0 bei der Eintracht erzielen – auf dem Konto hätten. Allerdings gelingt dem VfB rund zehn Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer, das Spiel scheint zu kippen. Tatsächlich fällt keine fünf Minuten später der Ausgleich. Gomez, immer wieder dieser Gomez! In diesem Moment liegt plötzlich der BVB ganz vorne, der seinerseits aber schon lange keinen vernünftigen Angriff mehr zustande bekommt. Die Bayern erwachen wieder aus ihrer Lethargie, drängen auf den erneuten Führungstreffer. Die Stuttgarter halten allerdings dagegen, denn sie wissen genau: Machen sie hier das dritte Tor, heißt der Deutsche Meister VfB Stuttgart! Das Spiel ist nun vollkommen offen, währenddessen in Wolfsburg noch einmal Hoffnung aufkeimt, da der VfL auf 3:4 herangekommen ist.

17:18 Uhr: Das Spiel in Frankfurt ist beendet, in Wolfsburg und Mönchengladbach läuft jeweils die Nachspielzeit. Die Hamburger Spieler rennen sofort an den Spielfeldrand und wollen von den Reportern wissen, wie es in den anderen Stadien steht. Als nächstes endet die Partie in Mönchengladbach. Endstand: 2:2. Die Dortmunder, die zuletzt neun Spiele in Folge gewinnen konnten, spielen heute nur Unentschieden. Damit liegt man zwar vor dem HSV, aber was machen Bayern und Stuttgart? Banges Warten.

In Wolfsburg ist um 17:21 Uhr auch endlich Schluss. Am Ende trennen sich die beiden offensivstärksten Mannschaften der Saison 3:4. Damit wäre Wolfsburg nur Fünfter. Selbst wenn es in München doch noch einen Sieger geben sollte, wäre für den VfL maximal Platz vier drin, die Meisterschaft ist passé. Zur gleichen Zeit hat in Mönchengladbach Klopp alle seine Spieler in der Mannschaftskabine versammelt, hektisch winkt er alle Akteure herbei. Man weiß, dass das Spiel in München noch läuft und man möchte auf keinen Fall so dumm dastehen wie die Schalker acht Jahre zuvor.

Die vierte Minute der Nachspielzeit hat in München gerade begonnen, als der Schiedsrichter endlich abpfeift. 2:2. Dortmund ist Meister!

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Während die Bayern-Spieler entweder noch auf den Schiedsrichter einreden, oder aber schon auf dem Weg in die Katakomben des Stadions sind, blicken die Stuttgarter sofort hoch zur Anzeigetafel oder rennen zu Auswechselbank. Sie kennen die anderen Spielstände nicht, sie hoffen, dass das Unentschieden vielleicht doch zum Gewinn der Meisterschaft gereicht haben könnte.

Auf den Bildschirmen der Fernsehreporter am Spielfeldrand sind aber zu diesem Zeitpunkt schon die feiernden BVB-Fans in Mönchengladbach zu sehen. Enttäuschung also auch bei den Kickern des VfB, als sie sehen, wie die Dortmunder Spieler völlig enthemmt zurück aufs Spielfeld rennen. Sekt- und Bierduschen wohin man schaut, wildfremde Menschen liegen sich in den Armen. Der BVB hat es geschafft.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Grundsatzdiskussion

Heute verstoße ich gegen zwei Grundsätze, oder sagen wir Vorhaben, die ich mir in Bezug auf dieses Blog auferlegt habe.

  • Ich zitiere einen Artikel der Bild-Zeitung.
  • Ich äußere mich ein weiteres Mal zu FvTuT.

Warum ich normalerweise die Bild-Zeitung ignoriere bzw. mich weigere sie ernst zu nehmen, dürfte jedem einleuchten. Falls nicht, empfiehlt sich ein Besuch des Bildblogs. FvTuT nehme ich zwar auch nicht ernst, allerdings ist er Fußball-Kommentator bei Premiere und dadurch schwer zu meiden, wenn man wie ich regelmäßig die Spiele der Bundesliga und der ChampionsLeague verfolgt.

Um nach meinem Beitrag vom Dezember den Eindruck zu vermeiden, ich würde mich hier nur noch auf den alten Fritz einschießen wollen, hatte ich es bewusst vermieden auf seinen katastrophalen Live-Kommentar beim Spiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund einzugehen. Stattdessen hatte ich mir einfach vorgenommen, beim nächsten Aufeinandertreffen von FvTuT und mir einfach auf “Stadionklang” umzuschalten und von diesem 90-minütigen Experiment hernach an dieser Stelle zu berichten.

An diesem Vorhaben hat sich zwar nichts geändert, allerdings kann ich es mir aufgrund dieses Bild-Artikels nicht verkneifen, hier noch ein paar Sätze loszuwerden.

Wenn der Kommentar der Szene rund um den Boateng-Klose-Zwischenfall FvTuTs einziger Fauxpas in diesem Spiel gewesen wäre, könnte man das ja noch als Ausrutscher werten und es dabei bewenden lassen. Also ganz nach Markus Millers Motto: “Analysieren und dann vergessen.” Allerdings hat FvTuT besagte Szene in der ersten Halbzeit zunächst gar nicht bemerkt und sie dann in der zweiten Hälfte, also nachdem der Kaiser seine Sicht der Dinge zum Besten gegeben hat, umso drastischer kommentiert. Man hatte fast den Eindruck, als ob nach des Kaisers Urteil Boateng offiziell (bzw. Premiere-intern) zum verbalen Abschuss freigegeben sei – und da konnte FvTuT natürlich nicht nachstehen (wer will schon dem Kaiser widersprechen?) und musste noch einen draufsetzen. Zudem ist es bei FvTuT grundsätzlich so, dass er zumeist ziemlich launenhaft irgendetwas schildert, aber ganz sicher nicht das, was auf dem Platz vor sich geht! Wie sonst ist es zu erklären, dass er sich “von einer Stimmung leiten lässt”, wenn besagte Szene schon über 20 Minuten zurücklag? Nein, das ist keine Stimmung, das ist eine Laune.

Und dies bringt mich schon zum nächsten Punkt. FvTuT behauptet: “Und ich kann ein Spiel auch lesen, ohne vorher mit dem Trainer gesprochen zu haben.” Nein, da muss ich entschieden widersprechen! FvTuT hat viele Qualitäten, keine Frage. Er gehört z.B. der schrumpfenden Minderheit in seiner Branche an, die noch vollständige Sätze mit Subjekt, Prädikat und Objekt bilden können. Außerdem ist er sehr erfahren im Umgang mit dem Mikrofon, d.h. er hat in der Regel ein gutes Gespür dafür, wann er mal lauter werden darf und wann er sich eher zurückhalten kann. Auch unterlaufen ihm keine technischen Fehler wie seinem Kollegen Marcel Reif. Aber wirklich zu verstehen, was taktisch auf dem Spielfeld vor sich geht, ist FvTuT in all den Jahren, in denen ich nun Fußball via TV “konsumiere” und deshalb mit ihm in Berührung kam, wirklich noch nie gelungen! Mögliche Positions- oder Spielerwechsel innerhalb einer Mannschaft werden von ihm grundsätzlich falsch prognostiziert. Das kann auch daran liegen, dass er über die Eigenschaften vieler Spieler schlicht zu wenig weiß. Von einer “professionellen Vorbereitung” ist bei ihm jedenfalls nie etwas zu spüren.

Abgesehen davon gehört es meiner Meinung nach auch zu einer professionellen Vorbereitung die Namen der Akteure fehlerfrei aussprechen zu können. Speziell in dieser Disziplin könnte sich FvTuT eine Menge von seinem jüngeren Kollegen Markus Lindemann abgucken, aber das sei nur nebenbei erwähnt.

Mir geht es hierbei gar nicht so sehr um FvTuT selbst, wobei es doch zumeist er ist, der mich vor dem Fernseher verzweifeln lässt – jedenfalls weitaus häufiger als dies seine Kollegen schaffen. Ich habe eher ein grundsätzliches Problem mit dem Ansatz der meisten TV-Kommentatoren. Denn es ist einfach so, dass dem Kommentator bei einer Live-Übertragung eine ziemlich große Verantwortung zuteil wird, und es ist unheimlich frustrierend zu erleben, wenn ein Kommentator seinen Job schlecht macht und dadurch die Wahrnehmung seines Publikums in eine objektiv falsche Richtung lenkt.

FvTuT und Co. werden sicherlich entgegenhalten, dass es vollkommen legitim sei, ihren (angeblich) neutralen Kommentar mit ihren persönlichen Meinungen zu ergänzen. Ich plädiere aber dafür, dass die Kommentatoren sich mit ihrer Meinung bei strittigen Szenen ganz stark zurückhalten sollten. Dieses permanente Festlegenwollen auf die eine definitive Wahrheit hilft doch keinem weiter. Außerdem verlangt dies auch keiner von ihnen. Jeder weiß, dass es die eine Wahrheit im Leben nicht gibt – und im Fußball erst recht nicht. Stattdessen sollte das Wahrgenommene sachlich beschrieben werden und in dem Zusammenhang darf, ja soll sogar eine gewisse Haltung transportiert werden. (Das ist übrigens auch die Maxime, nach der sich die Tagesthemen- und heute journal-Moderatoren zu richten haben.)

Die Kommentatoren sind schließlich keine Fans, die wiederum das Recht haben, sämtliche Szenen ganz eindeutig so oder so zu sehen. Aber viele TV-Macher verwechseln diesen Hang zur ungefragten Meinung leider mit dem Anspruch (nach dem meines Wissens ebenso kein Zuschauer jemals gebeten hat) das "Produkt" möglichst authentisch, d.h. voller Emotionen (Emotionen!!!), also mit zumeist völlig überdrehter verbaler Begleitung zu präsentieren. Diese scheinbar so wichtigen Emotionen, ob gespielt oder echt, haben einerseits auf dem Platz (Schiedsrichter ausgenommen) ihre Daseinsberechtigung und sind andererseits fester Bestandteil dessen, was das Fansein ausmacht. Der Kommentator ist aber Teil des Mediums, d.h. er soll das Ganze übertragen, übermitteln – und eben nicht künstlich verstärken.

So, das war jetzt mal etwas Grundsätzliches von mir zu dem Thema. Man möge mir gerne widersprechen!

Ich werde jedenfalls am Freitagabend das Experiment wagen und beim Gucken des Derbys auf den TV-Kommentar verzichten. Mal sehen, wie das so ist.

Abschließend noch ein paar Worte zu Klopps FvTuT-Boykott: Einerseits eine richtige und nachvollziehbare Maßnahme. Andererseits hätten wahrscheinlich sämtliche Beteiligten (und vor allem wir Zuschauer!) mehr gewonnen, wenn Klopp FvTuT eine Nachhilfestunde in Sachen Fußballtaktik und dem objektiven Einschätzen von Spielsituationen geben würde. Aber darauf haben wahrscheinlich beide keine Lust.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Friedhelm knows…

Die Fans von Arsenal London haben ein Sprichwort, das vor allem immer dann gerne zitiert wird, wenn die Unsicherheit ob der sportlichen Zukunft der Gunners mal wieder etwas größer ist: “Arsène knows…” Gemeint ist damit, dass ihr Trainer (in England Manager genannt), der Elsässer Arsène Wenger, schon sehr genau weiß, was er tut und dass man ihm deshalb vertrauen kann. Angesichts der Tatsache, dass Wenger bereits seit über 12 Jahren bei Arsenal das Sagen hat und in der Zeit immerhin sieben nationale Titel (darunter zweimal das Double aus Premiership und FA-Cup) gewinnen konnte, überrascht dieses Fan-Vertrauen in ihn keineswegs.

Das Verhältnis der Fans von Eintracht Frankfurt zu ihrem Trainer Friedhelm Funkel ist sicherlich nicht von ganz so viel Vertrauen, Dankbarkeit und Zuversicht geprägt. Trotzdem ist Funkel ein guter Fußballtrainer. Sicherlich nicht so weltgewandt und hoch dekoriert wie Wenger, aber trotzdem ein erfahrener und kompetenter Fachmann. Keiner der aktuellen Cheftrainer in der 1. Bundesliga hat so viele Spiele in dieser verantwortlichen, vielleicht sogar wichtigsten Position innerhalb eines Vereins erlebt. Außerdem ist Funkel nunmehr seit bald fünf Jahren Eintracht-Chefcoach und in dieser Hinsicht kurz davor in Frankfurt einen neuen Rekord aufzustellen. Und auch wenn es für seine Eintracht heuer wieder einmal in erster Linie um den Klassenerhalt geht, ist Funkel in meinen Augen definitiv eine Bereicherung für die Liga und ein wohltuender Kontrast zu den super-eloquenten Dauer-Erneuerern (Klopp, Rangnick, Klinsmann), oder den aus verschiedenen Gründen leider überhaupt nicht sprachbegabten Meister-Psychologen (Meyer, Rutten, Babbel).

Ausgangspunkt für meine heutige Kolumne ist die Lektüre dieses Artikels auf kicker online. Funkels Einstellung gefällt mir, weil:

  • Ich bin ganz klar dafür, dass Trainer Schwalben und eindeutig übertriebene Theatralik bei ihren eigenen Spielern knallhart kritisieren, auch öffentlich! In Wiederholungsfällen muss ein derartiges Fehlverhalten auch vereinsintern sanktioniert werden. Ich erhoffe mir davon, dass dann nach und nach vielleicht auch die eigenen Fans mitziehen und den schlechten Schauspielern ihrer eigenen Mannschaft die kalte Schulter zeigen. Weil nur so - Trainerkritik, drohende Sanktionen, Unmut der Fans - ist dieser Pest vielleicht beizukommen.
  • Ausschließlich der Trainer darf/kann/muss entscheiden, ob ein Spieler eingesetzt wird, oder nicht. Sätze à la "der Jürgen kennt seinen Körper selbst am besten und wenn er grünes Licht gibt, spielt er" sind eine Katastrophe! Wenn dieser Spieler dann trotzdem aufgrund seiner Beeinträchtigung versagt, wird nämlich nie der Spieler, sondern immer der Trainer zur Rechenschaft gezogen. Abgesehen davon, neigen Fußballprofis grundsätzlich dazu, sich und ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu überschätzen. Ein guter Trainer weiß es besser, kennt seine Spieler besser als sie sich selbst.

Abschließend noch ein paar Worte an all diejenigen, die Funkels letzte Vertragsverlängerung aufgrund der aktuellen Tabellensituation der Eintracht bereits jetzt wieder verfluchen: Außer ein paar unverbesserlichen Träumern kann es doch niemanden überraschen, dass es für Eintracht Frankfurt in jeder Saison primär um den weiteren Verbleib in der 1. Liga geht! Wenn man die sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Tendenzen aller Bundesligisten der letzten Jahre betrachtet, so haben wenigstens zehn Klubs den Anspruch, immer mindestens unter den Top 5 und vor allem vor der SGE zu landen. Und ab Platz elf beginnt nun mal der unheilvolle Sog des ominösen Abstiegsstrudels. Das war in den letzten Jahren fast immer so und daran ändert auch die wieder eingeführte Relegationsrunde nichts.

Montag, 26. Januar 2009

Trikottausch

Besser hätte es aus meiner Sicht nicht laufen können: Kappa wird ab der kommenden Saison neuer Ausrüster von Borussia Dortmund und ersetzt damit Nike. Der BVB geht damit den umgekehrten Weg von Werder Bremen, die bisher von der italienischen Marke eingekleidet wurden und sich ab der nächsten Spielzeit über einen angeblich recht lukrativen Deal mit Nike freuen dürfen – und wahrscheinlich auch auf zig verschiedene Nikolaus-, Osterhasen- und 4th-Away-Trikots für Flutlichtspiele im Europapokal (vorausgesetzt die Bremer qualifizieren sich überhaupt für einen der beiden europäischen Wettbewerbe).

Für die anderthalb Stammleser dieses Blogs ist meine Abneigung gegen die Fußballtrikots der Marke Nike bzw. die gemeinsam mit Nike betriebene Merchandising-Politik des BVB sicherlich nichts neues, weshalb ich mir weitere Kommentare in Bezug auf die Firma aus Oregon spare und darauf hoffe, dass sich mit Kappa in Zukunft, wenn schon nicht alles, dann doch wenigstens einiges zum positiven hin verändert. Hier meine diesbezügliche Wunschliste zum 100. Geburtstag des BVB:

  • Ein durchdachtes, der Tradition des BVB angemessenes Design – gerade im Jahr des 100. Geburtstages. Das schließt alberne Farbspielereien und komplizierte Muster von vornherein aus. Schwarzgelb und schlicht sollte es sein.
  • Maximal drei verschiedene Jerseys (Heim-, Auswärts- und Notfall-Ersatz-Trikot) pro Saison reichen locker aus. Schön wäre es zudem, wenn nur jeweils eins nach einer Saison in Rente geschickt würde. So könnten Ausrüster und Verein zwar jedes Jahr etwas neues auf den Markt bringen, aber nicht jedes Shirt wäre bereits nach einer Saison automatisch veraltet.
  • Eine höhere Material- und Verarbeitungsqualität der Fan-Replikas. Das, was Nike zuletzt anbot, speziell im Fall der unsäglichen Weihnachtstrikots, war nämlich eine absolute Frechheit.
  • Etwas niedrigere Preise als bisher. Ein Fan-Trikot muss nicht automatisch 50, 60, oder sogar 70 Euro kosten, Beflockung nicht mal eingerechnet. Will sich Kappa gleich mal bei den Fans beliebt machen, sollte das Preisniveau der Fan-Kollektion generell tiefer liegen als dies bei Nike bislang der Fall war.

Unabhängig von meinen persönlichen Wünschen und Vorlieben liefert der heute bekannt gegebene Kappa-Deal allerdings jetzt schon jedem BVB-Fan einen Grund zu Freude. Zwar wurden die genauen wirtschaftlichen Eckdaten der zunächst auf drei Jahre befristeten Zusammenarbeit nicht genannt, aber es ist davon auszugehen, dass sich Kappa den ganzen Spaß irgendwas zwischen drei und vier Millionen Euro pro Saison kosten lässt. Das wäre zum einen deutlich mehr als das, was die Italiener bisher an Werder Bremen überwiesen haben, und zum anderen nicht viel weniger als das, was die Hanseaten künftig von Nike bezahlt bekommen. Will sagen: im Quervergleich zu den Grünweißen, die nun seit gut fünf Jahren ununterbrochen zur Bundesligaspitze gehören, schlagen sich die Schwarzgelben hier gar nicht so schlecht.

Allerdings muss in dem Zusammenhang auch darauf hingewiesen werden, dass das Gesamtvolumen des aktuellen BVB-Nike-Vertrags von der neuen Vereinbarung deutlich unterschritten wird. Das verwundert aber allenfalls beim ersten Hinsehen, schließlich befand sich die Borussia beim letzten Ausrüsterwechsel von goool zu Nike im Jahr 2004 in einer sportlich relativ guten, wirtschaftlich allerdings katastrophal schlechten Lage. Die letzte Meisterschaft war zwar noch keine zwei Jahre her, das Budget des BVB offenbarte aber Stück für Stück immer größere Löcher. Und in eins dieser Löcher wurden dem Vernehmen nach seinerzeit auch gleich sämtliche Nike-Millionen für die kompletten fünf Vertragsjahre gestopft, um nämlich nicht auf der Stelle Pleite zu gehen. Das war damals offenbar bitter nötig, hatte aber logischerweise zur Folge, dass in den folgenden Jahren so gut wie kein Geld mehr von Nike an die Borussia floss. Insofern hätte wohl jeder neue Ausrüstervertrag eine Einnahmesteigerung auf dem Gebiet bedeutet.

Doch nun genug Business-Talk, stattdessen abschließend noch ein paar Worte zum eigentlichen Sport, schließlich stehen sich am Mittwochabend ausgerechnet Borussia Dortmund und Werder Bremen – wie bereits in der vergangenen Saison – im Achtelfinale des DFB-Pokals gegenüber. BVB-Trainer Jürgen Klopp meinte auf der heutigen Pressekonferenz, dass es ihn gar nicht so sehr interessiere, wo genau die beiden Teams auf der jeweiligen Skala ihrer Leistungsfähigkeit einzuordnen seien nach den gut drei Wochen intensiven Trainings in der Winterpause. Viel wichtiger sei es, dass seine Mannschaft eben das aus sich raushole, was an dem Abend drin sei, und dass dies eben reichen müsse, um den Bremern Paroli bieten zu können. Wenn dann am Ende der Einzug ins Viertelfinale stünde, wäre das sowieso einer besten Sponsoren-Deals, die der Verein machen könne. Recht hat er.

Sonntag, 14. September 2008

Mein ganz persönlicher Derby-Crashkurs

3:3 gegen Scheiße 04! Nachdem man bereits mit 0:3 zurücklag! Wahnsinn! Aber war das wirklich die "Mutter alles Derbys", wie Marcel Reif in seinem Live-Kommentar für Premiere verkündete? Ich weiß es nicht, denn ich habe es nicht live miterlebt. Ich saß zwar am Samstagnachmittag in schwarzgelber Montur in meinem Wohnzimmer und sowohl der Fernseher, als auch der Premiere-Receiver funktionierten tadellos. Aber trotzdem kann ich nicht wirklich mitreden.

Warum?

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Da waren zum einen die ebenfalls anwesenden befreundeten VfB-Fans, die mit mir gemeinsam über eine Stunde lang von der spielerischen Armut der Dortmunder gequält wurden und die ebenso entsetzt wie ich das vogelwilde Treiben Mohamed Zidans beobachtet hatten. Zum anderen war da die Einsicht bei mir, die Geduld und Loyalität meiner Freunde nicht länger zu strapazieren durch das Anschauen eines Spiels, welches um die 60. Minute herum mausetot war, während es zum Beispiel beim Spiel der Stuttgarter bei der TSG Hoffenheim noch vollkommen ausgeglichen zuging. Also befahl ich in der 64. Spielminute des Derbys den Wechsel zum Spiel des VfB. Zidan wurde ausgewechselt, nun sollte auch unser Leid ein Ende haben. Schwarzgelber Fan-Stolz hin oder her, das war es einfach nicht wert, es sollten ja nicht auch noch unschuldige Schwaben unter dieser schmachvollen Niederlage weiter leiden müssen.

Das Ergebnis dürfte bekannt sein: Dortmund erzielte nach unserem Umschalten noch drei Tore (mindestens eins davon hätte nicht zählen dürfen), Schlacke verlor zwei Spieler durch Platzverweise (mindestens drei hätten es sein müssen) und unsere Fußball-Fernseh-Runde bekam all das nicht mit, da es das sensationelle 0:0 des VfB verfolgte.

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp sprach nach dieser Partie von einem "Crash-Kurs" in Sachen Derbys. Die Art Crashkurs, die ich gestern um kurz vor fünf per Fernbedienung ansteuerte, hat er damit aber, glaube ich, nicht gemeint...

Samstag, 16. August 2008

Geh' doch!

petric_weg So schnell kann's manchmal gehen: Erst freut man sich noch auf die kommende Fußballsaison mit hoffentlich vielen schönen Petric-Toren und dann macht sich der selbe Spieler unmittelbar vor dem ersten Spieltag aus dem Staub! Mladen Petric wechselt wohl zum Hamburger SV, im Gegenzug soll Ladenhüter Mohamed Zidan samt Geldkoffer von der Hanse- in die Bierstadt wechseln. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was sich die Herren Klopp, Zorc und Watzke bei diesem Transfer gedacht haben - ich kann mich an keinen Spielertausch erinnern, der auch nur annähernd so beknackt war wie dieser hier! Aber wer weiß, vielleicht steht der BVB mal wieder kurz vor der Pleite?! Oder aber man hat bereits einen weiteren Spieler an der Angel, für den aber bislang das nötige Kleingeld gefehlt hat. Da kommen die umgeleiteten van der Vaart-Millionen aus Madrid vielleicht gerade recht. Was auch immer die konkreten Gründe für diesen Wechsel sein mögen, verstehen kann ich diesen Transfer - noch dazu zu diesem Zeitpunkt! - jedenfalls nicht.

Wie auch immer, Petric geht, Zidan kommt und kehrt damit in die Obhut des einzigen Trainers zurück, unter dem der Ägypter jemals halbwegs erfolgreich gekickt hat. Ich bin ob dessen Verpflichtung zwar äußerst skeptisch, aber ich kann mir vorstellen, dass sich sowohl Zidan als auch Klopp auf die erneute Zusammenarbeit freuen.

Abschließend vielleicht noch ein paar Worte zu Mladen Petric: Was ihn dazu bewegt, ausgerechnet jetzt zum HSV zu wechseln, ist mir ebenso vollkommen schleierhaft. Gerüchte über sein gespanntes Verhältnis zu Alex Frei und darüber, dass er sich im Ruhrgebiet nicht wirklich wohl fühle, waren eben nur das - Gerüchte. Fakt ist dagegen, dass der HSV zumindest rein sportlich gesehen nicht arg weit vor dem BVB rangiert: beide Teams treten in dieser Saison im UEFA-Cup an, beide Vereine haben seit Jahren keinen Titel mehr gewonnen, aber stattdessen mehrere Trainer verschlissen (Thomas Doll durfte sogar gleich bei beiden Klubs sein Unwesen treiben). Trotzdem werden wir sicherlich schon bald etwas über das "größere sportliche Potenzial des HSV" und den "Reiz der neuen Aufgabe" von Petric hören, da "die Verantwortlichen ihm gezeigt haben, dass sie ihn unbedingt haben wollen". Von der früheren Aussage, wenn überhaupt, vielleicht zu einer Mannschaft zu wechseln, die in der ChampionsLeague spielt, wird dagegen sicherlich keine Rede mehr sein.

Sonntag, 6. Juli 2008

Push the Button

Seit fünf Tagen ist Jürgen Klopp Trainer des BVB. Jetzt ist in den "Ruhrnachrichten" das erste Interview mit ihm erschienen, welches nicht bloß auf den allseits bekannten Klischees über den "TV-Bundestrainer" herumreitet: "Ihr müsst die Reset-Taste drücken"

Ein wirklich lesenswertes Interview, das mich als BVB-Fan recht zuversichtlich auf die kommende Saison blicken lässt. Vielen Dank an Jürgen Klopp und Sascha Fligge für das Vermeiden eines klassischen Fußballer-Phrasenaustauschs!

Freitag, 23. Mai 2008

Habemus Kloppo

Es hatte sich ja bereits angedeutet, jetzt ist es offiziell: Jürgen Klopp wird neuer Trainer bei Borussia Dortmund. Nachdem der gerade gefeuerte freiwillig zurückgetretene Thomas Doll zuletzt hauptsächlich mit dem Ablachen gewisser Körperteile beschäftigt war, wird Klopp den Spielern hoffentlich wieder Beine machen. Aber nicht nur die Kritik- und Lernfähigkeit der Dortmunder Spieler wird vom künftigen Cheftrainer genau unter die Lupe genommen werden, auch der ein oder andere Dortmunder Journalist darf sich auf einiges gefasst machen: